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GOLDEN HEDGE
16. Mai, 2008
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News
 Datum  Headline
 30.05.2006  Aufnahme in die FIAP-Fondsdatenbank
 21.03.2006  Neues Allzeithoch
 31.01.2006  Wöchentliche NAV Updates.
 30.11.2005  Handel mit 1. November 2005 aufgenommen.
 27.10.2005  Kostenlose Beteiligung endet mit 11. November 2005.
 01.10.2005  Erstzeichnungsperiode beginnt mit 01.10.2005.
 12.09.2005  Neue Website von Golden Hedge gelauncht.
   
   
   
   
   
   
   
   
Basiswissen

Alternative Investments sind Anlagemöglichkeiten, die das traditionelle Spektrum der Investmentwelt – Aktien, Anleihen, Geldmarkt – erweitern können. Die wesentlichen Teilgebiete dieser Investmentform sind:

Alternative Investments zeichnen sich durch eine geringe Korrelation der Erträge zu traditionellen Anlageformen aus. Dies hat sich besonders in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt, als die Aktienmärkte starke Einbrüche verzeichneten und Alternative Investments trotzdem positive Erträge aufweisen konnten.

Dieser Aspekt und eine positive Ertragserwartung über lange Zeiträume hinweg sind der Ansatzpunkt für viele Investoren in diese Produkte zu investieren. So konnte man erst kürzlich der Presse entnehmen, dass große institutionelle Investoren ihre Asset-Allokation von traditionellen Investments in Alternative Investments verlagern.

Große amerikanische Universitäten wie Yale haben diesen Trend bereits vorweg- genommen und sind bereits mit z.T. mehr als 50% ihrer Portfolios in Alternatives investiert. Diese Entwicklung setzt sich nun auch in Europa fort, wo Alternative Investments einen enormen Aufschwung erleben.

Der Hauptnutzen für den Investor liegt darin, dass Alternative Investments das Ziel einer marktunabhängigen Rendite verfolgen. Dadurch ist der Kursverlauf dieser Produkte relativ unabhängig von der Wertentwicklung traditioneller Wertpapierportfolios. Dies führt dazu, dass sich durch die Beimischung von Alternative Investments zu traditionellen Portfolios gute Diversifizierungseffekte erzielen lassen.


Dieser positive Effekt wurde durch zahlreiche akademische Studien belegt:

· Harry Markowitz u. William Sharpe erhalten Nobelpreis
Harry Markowitz entwickelte 1952 die Grundlagen der heutigen Portfoliotheorie. 1990 erhalten Markowitz und Sharpe den Nobelpreis für Ökonomie.

· Dr. John Lintner von der Harvard Universität
1983 hat Dr. Lintner in einer Studie gezeigt, wie Managed Futures das Portfolio-Risiko senken bzw. den Portfolio-Ertrag erhöhen können. Dr. John Lintner: "the combined portfolios of stocks (or stocks and bonds) after including judicious investments…in leveraged managed futures accounts show substantially less risk at every possible level of expected return than portfolios of stocks (or stocks and bonds alone)."

· Jack Meyer, fund manager of Harvard University's endowment
Jack Meyer ist Fonds-Manager der Harvard Universität und empfiehlt die Beimischung von Managed Futures zum traditionellen Aktien- und Anleihenportfolio.

· Thomas Schneeweis, Professor of Finance at the University of Massachusetts, 2002, "Benefits of Managed Futures"


Als Managed Futures werden Investment-Strategien bezeichnet, welche Erträge durch Handel mit Futures-Kontrakten an den Waren-, Währungs- und Finanzmärkten zu erzielen versuchen. Der Manager eines Futures-Fonds wird meist als CTA (Commodity Trading Advisor) bezeichnet.

Was sind Futures- bzw. Terminkontrakte?

Ein Futures-Kontrakt ist ein Vertrag über den Kauf/Verkauf eines Gutes in der Zukunft. Der Preis, die Spezifikationen des Kontraktgegenstandes, sowie der Zeitpunkt der Lieferung werden aber schon heute festgelegt. Futures werden an geregelten Börsen gehandelt und sind im Kontraktvolumen, in der Art und Qualität des Gutes sowie dem künftigen Erfüllungszeitpunkt standardisiert.

Zu den größten Terminbörsen der Welt gehören: EUREX, Chicago Board of Trade CBOT, Chicago Mercantile Exchange CME, London International Futures Exchange LIFFE.


CTA-Handelsansätze (Quelle: SwissHedge)

CTAs können aus einem breiten Spektrum von verschiedenen Trading-Strategien auswählen. Wie in der oberen Tabelle ersichtlich ist, können CTAs einen systematischen oder einen diskretionären Ansatz zur Entscheidungsfindung wählen. Aber auch eine Mischform aus beiden Varianten ist möglich. Meist wird jedoch ein systematischer Ansatz verwendet. Technische Analyse wird zur Bestimmung des Markt-Momentums angewandt und Informationen wie Preis- u. Volumensänderungen als Input-Faktoren verwendet.

Im Gegensatz dazu stehen diskretionäre CTAs, welche ihre Handelsentscheidungen auf basis von Erfahrung und persönlicher Markteinschätzung treffen. Systematische CTAs wenden ihre Trading-Strategien meist auf ein sehr breit gestreutes Porfolio an, um Diversifikationseffekte zu nutzen.

Der am weitesten verbreitete Handelsansatz ist "systematic trendfollowing". Generell versuchen systematische Trendfolger die Langzeit-Trends von Märkten profitabel zu nutzen. Aber es werden auch Trends über ein breites Spektrum von Zeiträumen gewinnbringend genutzt. Die Handelsstrategien basieren auf systematischer Anwendung von quantitativen Modellen, wodurch Kauf- und Verkauf-Signale für ein breites Portfolio von Märkten generiert werden.

Stehen Kauf- und Verkauf-Signale fest, kommt das Risikomanagement, ein integraler Teil der Handelsstrategie, zum Einsatz. Strikte Risikokontrolle für die einzelnen Positionen ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Handelsstrategie. Meist wird für eine Position nicht mehr als 0,5%-1,5% des Fondvermögens riskiert.

Weitere Risikoreduktion erfolgt durch eine breite Marktdiversifizierung. Die meisten CTAs sind global diversifiziert und handeln ein Portfolio von mehr als 40 Märkten. Das ist auch einer der Gründe, warum Managed Futures für den Investor von Interesse sind: Sie ermöglichen eine sehr breite Streuung auf Märkte, die für den Privatinvestor kaum erreichbar sind. Besonders in den USA haben systematische Trendfolger eine lange Tradition im Investmentbereich.


Historie und Entstehung

Hedge Fonds können bereits auf eine 50-jährige Vergangenheit zurückblicken – sie sind also keine Erfindung der letzten Jahre. Als ihr Begründer gilt Alfred Jones, der 1949 den ersten Hedge Fonds zu verwalten begann - sein Ziel waren unabhängige Renditen von der Aktienmarktentwicklung. Er wählte eine rechtliche Struktur, welche ihm größtmögliche Flexibilität bezüglich Anlageinstrumenten und –technik erlaubte, und durch das Eingehen von Long- und Short-Positionen konnte er das Marktrisiko weitestgehend eliminieren.

Hedge Fonds streben eine positive Wertentwicklung an, die möglichst unabhängig vom Marktumfeld erreicht werden soll. Dieses Ziel verfolgen Hedge Fonds unter Verwendung verschiedenster Anlageinstrumente, die meist auch leerverkauft werden können.

Der Hedge Fonds Manager erhält in der Regel eine gewinnabhängige Entlohnung und hat damit ein erhöhtes Interesse am Anlageerfolg. Meist ist der Manager noch zusätzlich mit eigenem Kapital am Fondsvermögen beteiligt.

Strategien von Hedge Fonds

Heute haben sich unterschiedliche Hedge Fonds Typen auf dem Markt etabliert. Durch das Aufkommen derivater Instrumente und den technologischen Fortschritt sind eine Vielzahl von Hedge Fonds Strategien entstanden:

Long/Short Equity
Das sind Aktienstrategien mit Long- und Short-Positionen. Die Erträge werden fast ausschließlich aufgrund der Selektionsfähigkeit der Manager generiert. Das Markt-Exposure hängt weitgehend von der Anlagestrategie ab, d.h. ob der Fonds net long, net short oder market-neutral ist.

Global Macro
Diese Fonds versuchen mittels eines Top-down Ansatzes globale makroökonomische Trends bei Währungen, Zinsen oder Aktien auszunutzen. Global Macro Fonds investieren meist global und breit diversifiziert.

Arbitrage
Diese Strategie kennzeichnet Fonds, welche das systematische Risiko (Marktrisiko), durch das Ausnutzen von Preisunterschieden zwischen gleichen oder ähnlichen Anlagen, zu minimieren versuchen. Hier kommen meist komplexe Bewertungsansätze und Transaktionen zum Einsatz.

Event Driven
Hier nutzt der Manager Informationen über erwartete oder angekündigte Unternehmensereignisse wie Übernahmen, Restrukturierungen oder Spin-offs für gewinnbringende Handelsstrategien.

Quelle: E. Hehn, Innovative Kapitalanlagekonzepte

Depotoptimierung

Wie aus der untenstehenden Effizienzkurve ersichtlich ist, kann durch eine Beimischung von Alternative Investments das Risiko des Portfolios erheblich gesenkt werden. Für managed Futures wird im allgemeinen ein Anteil von ca. 20% empfohlen. (Quelle: CBOT)

Studien u. Papers
 Wissenschaftliche Studien (White Papers)
 ThemaPDF
 Managed Futures, Hedge Fund and Mutual Fund Return Estimation: A Multi-Factor Approach
 Facts and Fantasies about Commodity Futures (Yale School of Management)
 Chancen und Risiken von Hedge Funds als Analgekategorie
 An Analysis of Hedge Fund Performance 1984-2000
 Value at Risk and Extreme Returns
Glossar

Aktien
Aktien sind Wertpapiere.

Allokation
Allokation ist ein anderes Wort für Anordnung oder Zuordnung.

Anlage
Unter Anlage versteht man einen Geldbetrag, der zum Zweck der Aufbewahrung und / oder Wertsteigerung einer Institution zur Verfügung gestellt wurde.

Arbitrage
Arbitrage ist das Ausnützen von Marktineffizienzen, indem im unterbewertetem Titel eine Long-Position und im überbewerteten ein Short-Position eingegangen wird. Es gibt verschiedenste Arbitragestrategien.

Asset Allocation
Unter Asset Allocation versteht man die Zuordnung der vorhandenen Geldmittel zu Vermögensgegenständen.

Auflegung
Ein Fond wird aufgelegt. Die Auflegung eines Fonds entspricht der Gründung und Kapitalversorgung des Fonds, wenn das Fondsvolumen festgesetzt ist. Ansonsten entspricht die Auflegung der ersten Kapitalversorgung des Fonds.

Benchmark
Benchmark (auch "Milestone") sind herausragende Punkte in der Unternehmensentwicklung, bei deren Erreichen z.B. über eine weitere Kapitalzufuhr befunden wird.

Cash
Unter Cash versteht man Bargeld oder Geldmarktfonds, die risikoarm und ohne weiteres verfügbar sind.

Cash-Flow
Unter Cash-Flow (Zahlungsflüssen) versteht man die Differenz zwischen Einzahlungen und Auszahlungen des gleichen Zeitraumes.

Cash-Flow Zyklus
Am Anfang des Cash-Flow Zyklus überwiegen die Auszahlungen (Investitionszeitraum) während sie im Laufe der Zeit abnehmen und die Einzahlungen zunehmen (Distributionszeitraum). Die kumulierten (d.h. verrechneten) Ein- und Auszahlungen sind somit zunächst negativ, werden später aber positiv.

Commitment
Kapitalverpflichtung gegenüber einer Private Equity Partnership, in der Regel geprägt von hohen Mindest-Investitionssummen und langen Lock-up-Fristen.

Commodity Trading Advisers
Commoditiy Trading Advisers oder einfach CTA's haben ihren Namen davon, da sie früher Rohstoffmärkte mit derivativen Instrumenten wie Futures, Optionen und Terminkontrakten bearbeiteten. Heute benützen sie diese Derivate in allen Anlagegebieten, wobei sie den Ansatz des trend-following benützen.

Convertible Arbitrage
Bei der Convertible Bond Arbitrage oder auch Wandelanleihen Arbitrage besteht die Strategie der Manager darin, Ineffizienzen zwischen einer Wandelanleihe und der zugrunde liegenden Aktie auszunützen.

Dax
DAX steht als Abkürzung für Deutscher Aktien Index, der die Wertentwicklung des deutschen Gesamtmarktes widerspiegelt.

Derivate
Wie der Name schon sagt, sind Derivate abgeleitete Finanzprodukte. Ihr Wert verändert sich anhand der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswertes (Wertpapier, Index, Währung ...) .

Devisen
Devisen ist ein anderer Ausdruck für Geld. Im Gegensatz zu Noten handelt es sich hier um Buchgeld.

Distressed
Bei der Distressed- oder auch Turnaround-Finanzierung werden Unternehmen, die sich in einer operationellen oder finanziellen Restrukturierung befinden, neue Mittel zur Verfügung gestellt.

Diversifikation
Vereinfacht gesagt ist das Risiko eines Investors umso kleiner, je größer die Anzahl und die Verschiedenartigkeit der von ihm gehaltenen Anlagen ist. Das hat damit zu tun, daß sich niemals zwei verschiedene Anlagen ganz genau gleich verhalten (ihre Korrelation ist kleiner 1). Diversifikation bedeutet nichts anderes, als möglichst viele verschiedene Anlagen zu halten. Ein beliebtes Mittel, um das zu erreichen, sind Fonds.

Dividende
Unter einer Dividende versteht man eine Zahlung eines Unternehmens an seine Aktionäre, die aus dem Gewinn eines bestimmten Jahres entnommen wird.

Domizil
Domizil ist ein anderes Wort für Zuhause. Für ein Unternehmen bedeutet es Firmensitz.

Dow Jones
Der Dow Jones ist der Name eines Indexes, der die Wertentwicklung des USA Gesamtmarktes widerspiegelt.

Due Diligence Analyse
Unter einer Due Diligence Analyse versteht man eine eingehende Analyse eines Unternehmen in allen Teilen, um einen möglichst umfassenden Einblick zu erhalten und so spätere Überraschungen zu vermeiden.

Edge
Edge ist ein englisches Wort für Vorteil. In der qualitativen Due Diligence von Hedge Fund Managern bezeichnet "Edge" den komparativen Vorteil des Managers gegenüber seinen Mitbewerbern.

Equity
Equity ist das englische Wort für Eigenkapital, welches Unternehmen über den organisierten oder nicht-organisierten Kapitalmarkt zur Verfügung gestellt wird. Bei Finanzierung über den nicht-organisierten Kapitalmarkt unterstützt der Investor häufig das Unternehmen bei strategischen und finanziellen Fragen.

Event Driven
Event Driven Manager investieren in diejenigen Bereiche, in denen sich aufgrund von bedeutenden Geschäftsereignissen wie Fusionen, Akuisitionen, konkursiten Reorganisationen, Rekapitalisierungen und Aktienrückkäufen günstige Gelegenheiten ergeben.

Festgeld
Unter Festgeld versteht man das auf einen bestimmten Termin bei einer Bank angelegte kurz- oder mittelfristige Guthaben, das eine höhere Verzinsung abwirft als z.B. ein Sichtguthaben.

Festgeldanlage
Unter Festgeld versteht man das auf einen bestimmten Termin bei einer Bank angelegte kurz- oder mittelfristige Guthaben, das eine höhere Verzinsung abwirft als z.B. ein Sichtguthaben.

Fixed Income Arbitrage
Bei dieser Strategie werden Preisineffizienzen zwischen festverzinslichen Wertpapieren unter gleichzeitiger Neutralisierung des Zinsrisikos angestrebt.

Fund
Ein Fund ist eine große Geldmenge, die auf beiden Seiten in viele kleine Beträge aufgespalten wird: An einem Ende sind die Fundteilhaber – jedem gehört ein relativ kleiner Betrag am Fond. Am anderen Ende sind die Investitionen – in jedes Unternehmen wird nur ein relativ kleiner Teil des Fondvermögens investiert. Auf diese Weise kann auch ein einzelner Fondteilnehmer mit relativ wenig Geld Anteile an vielen verschiedenen Unternehmen erwerben. Fonds sind eine beliebte Methode der Diversifikation, also der Risikominimierung.

Fund-Manager
Ein Fund-Manager ist der Verwalter des gesamten oder eines Teils des Fondvermögens. Er entscheidet, welche Investitionen getätigt werden.

Fund-of-Funds
Ein Fund-of-Funds ist ein Fund, der in andere Funds investiert. Dabei wird durch Diversifikation das Risiko verkleinert.

Futures
Ein Futures-Kontrakt ist eine vertragliche Vereinbarung, ein Finanzprodukt zu einem fixen Termin in der Zukunft zu einem vorgegebenen Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Global Macro
Die Global Macro Strategie verwendet eine globale Top-down Analyse um in alle verschiedenen Märkte investieren zu können. Dabei werden fremdfinanzierte Mittel in Aktienmärkten, Zinsen, Devisen und Rohstoffen angelegt. Der Global Macro Manager kann auf alle beliebigen Finanzinstrumente zurückgreifen, um an erwarteten Marktbewegungen teilnehmen zu können.

Hedge Fund
Hedge Funds zielen auf eine längerfristig positive und risikoeffiziente Wertentwicklung unabhängig vom Marktumfeld ab. Sie verwenden zu diesem Zweck verschiedenste Anlageinstrumente und Hilfsmittel mit großen Freiheitsgraden, wie alle Arten von Wertpapieren und Derivaten sowie Leerverkäufe und Einsatz von Fremdfinanzierung zur Erzielung von Hebelwirkung («Leverage»). Hedge Fund Manager profitieren durch eine gewinnabhängige Entlohnungsstruktur mehr von guter Wertentwicklung als vom Wachstum des verwalteten Vermögens. Sie investieren eigenes Kapital in den Fund, parallel zu den restlichen Anlegern. Damit stimmen die Interessen von Investoren und Hedge Fund Managern überein. Die typischen Anlagevehikel, über die man in Hedge Funds investieren kann und die kaum Einschränkungen hinsichtlich der erlaubten Anlageinstrumente auferlegen, sind neben separat verwalteten Konten (Managed Accounts) sogenannte Limited Partnerships in den USA sowie Off-shore Funds für Investoren außerhalb der USA. Sogenannte Fund of Funds investieren in ein diversifiziertes Portfolio verschiedener Hedge Funds.

Hurdle Rate
Bei der Hurdle Rate erhalten die Investoren zunächst eine Basisvergütung vor Wirksamwerden der Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft beziehungsweise ihrer Manager (siehe "Carried Interest").

Incentive
Incentive ist das englische Wort für Anreiz. Man möchte damit meist ein Anreizsystem zur Mitarbeitermotivation beschreiben.

Innerer Wert
Auch: Buchwert oder Net Asset Value (NAV). Die Summe des Wertes aller Beteiligungen, der monatlich oder wöchentlich anhand von neuen Kennzahlen berechnet wird.

Investition
Das Anlegen von Geld nennt man Investition.

Investitionen auf privater Basis
Investitionen, die auf privater Basis ausgehandelt werden, d.h. über den nicht-organisierten Kapitalmarkt.

Investitionsgrad
Der Investitionsgrad gibt an, welcher Anteil des Fondvermögens (in Prozent) investiert ist.

Investment Track Record
Der Investment Track Record zeigt die historische Entwicklung auf.

Investor
Die Person, die Geld anlegt, heißt Investor.

IPO
Im angloamerikanischen Raum wird die Bezeichnung IPO (Initial Public Offering) Synonym für "Going Public" benutzt.

IRR
Die IRR (Internal Rate of Return - interner Zinsfuss) bezeichnet die finanzmathematische Methode zur Berechnung der Rendite eines Investments.

Korrelation
Korrelation ist ein statistischer Ausdruck für das Maß, in dem sich zwei Größen miteinander (d.h. in die gleiche Richtung) bewegen.

Kreditrisiko
Finanzanlagen, die ein potenzielles Kreditrisiko bergen umfassen Liquide Mittel, Festgelder, Obligationenen, Pensionsgeschäfte und Guthaben bei Brokern. Das Risiko liegt darin, dass der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

Leerverkauf
Wird ein Wertpapier leerverkauft, so heißt das, der Verkäufer ist noch nicht im Besitz dieses Wertpapieres. Er muss es später am Markt zurückkaufen. Dabei hofft er von einem Kursrückgang zu profitieren.

Leverage
Englisch für Hebelwirkung. Rentabilitätsfördernde Auswirkung von Fremdkapital, das ein Unternehmen aufnimmt. Die Idee ist, daß man durch geschicktes Anlegen mehr verdient, als man für das Fremdkapital zahlen muß. Wenn man z.B. 10% Fremdkapital-Zinsen zahlt und 15% verdient (für die gesamte Investition, also für Eigenkapital und Fremdkapital), so hat man zusätzlich zu dem, was man allein mit dem eigenen Geld hätte erreichen können (15% des Eigenkapital), noch einmal 5% der Kreditsumme verdient (15% Fremdkapital-Erträge – 10% Fremdkapital-Kosten). Der Nachteil des Leverage wird deutlich, wenn nicht mindestens genausoviel wie die Fremdkapital-Zinsen verdient wurden. Das Ausnutzen des Leverage erhöht das Risiko erheblich.

Lock-up Frist
Innerhalb der Lock-Up Frist dürfen Anteile aus verschiedenen Gründen nicht verkauft werden.

Long Position
Eine Long Position im Portfolio bedeutet, dass der Investor ein Wertpapier gekauft hat, das er später zu einem höheren Preis verkaufen will. Er spekuliert somit auf steigende Preise.

Managed Futures Strategie
Bei der Managed Futures Strategie wird in großem Umfang von derivativen Finanzinstrumenten Gebrauch gemacht. Die Manager solcher Funds setzen in der Regel mit Hilfe von Fremdmitteln und Derivaten auf bestimmte Entwicklungen.

Manager
Ein Manager hat eine leitende Position im Unternehmen inne.

MAR
MAR ist die Abkürzung für Managed Accounts Report Inc. Sie erstellt verschiedene Indices für Commodity Trading Adviser Funds.

Market Neutral
Bei dieser Strategie wird das Marktrisiko neutralisiert, indem Long- und Short Positionen ausgewogen kombiniert werden.

Marktrisiko
Der Wert von Finanzanlagen kann infolge Veränderungen der Beurteilungen der Anleger oder des politischen und wirtschaftlichen Umfeldes, schwanken.

Merger
Unter einem Merger versteht man die Fusion von Unternehmen

Merger Arbitrage
Diese Strategie besteht darin, Finanzwerte im Zusammenhang mit Geschäftsereignissen wie Firmanübernahmen, Fusionen oder Uebernahmen zu tätigen.

Nasdaq
NASDAQ steht für "National Association of Securities Dealers Automated Quotations", ein in den USA basiertes nationales Computernetzwerk über welches Wertschriftentransaktionen abgewickelt werden.

Net Asset Value
SYNONYM: Innerer Wert

Netto-IRR
SYNONYM: IRR

Offshore
Als "offshore" bezeichnet man ein regulationsarmes oder -freies Gebiet. Es herrscht somit große Freiheit bei der Vertragsgestaltung und in der Regel eine sehr freizügige Steuergesetzgebung.

Option
Eine Option ist das Recht, aber nicht die Pflicht, ein Wertpapier bis zu einem definiertem Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Performance
Performance ist die wertmäßige Entwicklung des Portfolios im Laufe der Zeit.

Portfolio
Ein Portfolio ist eine Auflistung aller Beteiligungen einer Person oder eines Fonds. Diese Anteile werden meist wertmäßig (30.000 SFR) oder sowohl mengen- als auch wertmäßig (10.000 Stück a 3 SFR) erfasst.

Relative Value Arbitrage
Der Manager solcher Funds versucht relative Preisdifferenzen zwischen Finanzinstrumenten auszunützen. Dabei stützt er sich bei der Bestimmung von Falschbewertungen auf fundamentale, technische oder mathematische Analysen ab.

Research
Research ist das englische Wort für Forschung, Untersuchung oder Analyse.

ROI
Unter ROI (Return on Investment) versteht man den Erlös aus Ausschüttungen und der Veräußerung einer Beteiligung.

Short Position
Eine Short Position im Portfolio bedeutet, dass der Investor ein Wertpapier verkauft hat, das er noch gar nicht besitzt, um es erst später zu einem tieferen Preis zu verkaufen. Er spekuliert somit auf sinkende Preise.

Spin-off
Unter Spin-Off versteht man die Ausgliederung und Verselbständigung eines Unternehmensteils aus einem Konzern.

Teil-Merger
Zwei Unternehmen fusionieren nicht vollständig, sondern lassen nur gewisse Geschäftseinheiten verschmelzen.

Top Quartil
Ein Quartil ist ein Viertel. Unter dem Top Quartil versteht man somit die besten 25%.

Top-down Analyse
Unter einer Top-down Analyse versteht man eine Analyse, bei der bei der größten zu betrachtenden Einheit (etwa einem Erdteil) begonnen wird und Schritt für Schritt (über Länder und Kantone zu Städten) bis zur kleinsten zu betrachtenden Einheit (etwa dem Unternehmen) die Analyse fortgesetzt wird. (Im Gegensatz dazu würde eine Bottom-Up Analyse beim Unternehmen beginnen und sich Schritt für Schritt zum Erdteil hocharbeiten)

Track-Record
SYNONYM: Investment Track Record Belegbare Ergebnisse von Management-Gesellschaften.

Traditionelle Anlageformen
Unter traditionellen Anlageformen versteht man unter anderem Sparbuch, Anleihen und Aktien.

Trend
Unter einem Trend versteht man die Neigung eines Marktes, in einer bestimmten Richtung zu verlaufen.

Turn-around-Financing
Unter Turn-around-Financing versteht man die Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Problemen wieder aufwärts entwickeln soll. 

Venture Capital
Finanzierung wachstumsorientierter, häufig jüngerer Unternehmen mit Eigenkapital.

Volatilität
Volatilität ist das Maß dafür, wie sehr eine Variable (z.B. ein bestimmter Wertpapierpreis) um seinen Mittelwert schwankt. Grundsätzlich gilt: je höher die Volatilität, desto höher das Risiko.

Zinsrisiko
Der Marktwert einiger Anlagen ist vom Zinsniveau abhängig und wird von daher von Zinsveränderungen stark beeinflußt.

News
12.07.2005 Neue Website von Golden Hedge gelauncht.

Die Golden Hedge GmbH hat heute ihre neue Website gelauncht.
Unser Leitbild
Golden Hedge Ltd.
Heute wurde der neue Fonds von Golden Hedge Ltd. aufgelegt.
Der Fonds wird nach einer geheimen Anlagestrategie gemanaget.

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