Invstment-ZertifikateInvestment-Zertifikate werden meist von Banken unzweifelhafter Bonität emittiert und stellen aus dem Blickwinkel des Anlegers Forderungen an diese Bank dar. Seit ihrem Marktdurchbruch in den Jahren 2003 und 2004 haben sich Investment-Zertifikate zu einer sehr beliebten Anlageform entwickelt und konkurrieren mit den klassischen Fonds zunehmends. Vor allem über Internetbroker werden hier aktiven Anlegern neue Möglichkeiten des Investierens preisgünstig erschlossen.Investment-Zertifikate haben gegenüber klassischen Investmentfonds einige Vorteile am Markt: die Gebührenbelastung ist meist geringer, sie sind tendenziell transparenter und aufgrund der einfachen Emittierbarkeit sehr flexibel auf aktuelle Marktverhältnisse abstimmbar. Weiters sind Sonderformen, wie Diskontzertifikate, Bonuszertifikate oder Zertifikate auf Rohstoffindices in der Lage, Märkte abzubilden, in die ein herkömmlicher Investmentfonds nicht investieren kann. Zu den Nachteilen der Investment-Zertifikate zählen: aufgrund ihrer Struktur sind sie betreuungsintensiver als Investmentfonds und verbriefen im Falle einer Krise kein direktes Recht auf Wertpapiere, sondern eine Forderung an eine Bank. Ausserdem sind sie in steuerlicher Hinsicht meist schlechter gestellt als klassische Investmentfonds. Fazit Investment-Zertifikate werden verstärkt in den Fokus der Investoren rücken und damit auch Einfluss auf die Fondsbranche haben. Diese wird darauf wohl reagieren müssen und stärker an ihren eigenen Vorteilen arbeiten. |
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